Paris – Es ist vollbracht. Alexander Zverev hat bei den French Open 2026 seinen ersten Grand-Slam-Titel gewonnen und damit deutschen Tennis-Geschichte geschrieben. Im Finale von Roland Garros bezwang der 29-Jährige den Italiener Flavio Cobolli nach einem packenden Fünf-Satz-Krimi mit 6:1, 4:6, 6:4, 6:7 (5:7), 6:1.
Mit diesem Triumph ist Zverev der erste deutsche Grand-Slam-Champion seit Boris Becker 1996 – und der erste Deutsche überhaupt, der in Paris siegt.
Obwohl Cobolli im vierten Satz den Ausgleich erzwang, dominierte der Hamburger den entscheidenden fünften Durchgang souverän. Direkt nach dem Matchball sank Zverev überwältigt auf den roten Sand – ein Bild, das die Tenniswelt bewegt.
Besonders symbolträchtig: Ausgerechnet in Paris, wo Zverev 2022 eine schwere Knöchelverletzung erlitt und 2024 eine bittere Finalniederlage hinnehmen musste, erfüllte er sich nun seinen größten Karrieretraum.



