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Kunst

W4 Urban Art Festival Düsseldorf 2026: Rouge Hartley gestaltet Fassade am Worringer Platz

Die international tätige Künstlerin arbeitet bis 20. Juni live vor Ort – heute Abend öffentlicher Wall Talk ab 18 Uhr.

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Lemon Times Redaktion
17. Juni 2026
Redaktionell geprüft am 17. Juni 2026
Quelle: ddorf-aktuell.de / w4-festival.com
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Redaktionell aufgenommen von Marc S.·Redakteur

Am Worringer Platz 20 in Düsseldorf entsteht derzeit ein großflächiges Wandgemälde. Die international tätige Künstlerin Rouge Hartley aus Frankreich gestaltet seit dem 14. Juni 2026 eine Hausfassade im Rahmen des W4 Urban Art Festivals 2026. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 20. Juni 2026 an und sind täglich öffentlich zu beobachten.

Hartley verbindet in ihrem Werk Malerei, Fotografie und Urban Art zu figürlichen, erzählerischen Bildkompositionen. Ihre Motive bewegen sich zwischen Realismus und assoziativer Bildsprache – Körper, Natur und Erinnerung sind zentrale Themen ihrer Arbeiten.

Wall Talk heute Abend – kostenlos und öffentlich

Am Mittwoch, 17. Juni 2026, ab 18:00 Uhr findet am Worringer Platz 20 ein öffentlicher „W4 Wall Talk" statt. Direkt vor der entstehenden Fassade gibt Rouge Hartley Einblicke in ihren Arbeitsprozess und die Konzeption des Werks. Im Anschluss ist ein Get-together im Kreativ Quartier WP20 geplant. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Wall Talk ist Teil eines neuen Vermittlungsformats des Festivals, das den Dialog zwischen Kunstschaffenden und Stadtöffentlichkeit stärken soll.

Das W4 Festival – Neuausrichtung 2026

Das W4 Urban Art Festival – der Name steht für die vier Fragen Wer? Wo? Was? Wann? – hat 2026 ein neues Organisationsteam übernommen. Die Neuausrichtung sieht eine kontinuierlichere Programmstruktur vor: Statt einzelner Großfestivals im Zwei-Jahres-Rhythmus sollen künftig mehrere Fassadenprojekte pro Jahr in Düsseldorf realisiert werden.

„Wir werden internationaler und wollen Düsseldorf als wahrnehmbaren Standort für Urban Art aufstellen, den Austausch fördern, eine Plattform sein und netzwerken."
— Celia-Maria Schmidt, W4-Vereinsmitglied seit 2017

Ermöglicht wurde das Festival durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, die Bezirksvertretung 1, die Küssdenfrosch Häuserwachküssgesellschaft mbH sowie die Sundermann und Palm GmbH & Co. KG.

Weitere Künstlerinnen und Künstler bis September

Nach Rouge Hartley sind bis September drei weitere Beteiligte angekündigt: Boris Tellegen/Delta, Marat Danilyan/Morik und Stefan Marx. Marx wird zudem die Wände der Kunsthalle Düsseldorf gestalten. Standorte und genaue Termine für die weiteren Fassadenprojekte hat das Festival noch nicht kommuniziert.

Weitere Informationen und aktuelle Termine: www.w4-festival.com

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